Psychologie für Usability-Egineering, User-Interface Design und User-Experience Minimal Zeit?
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Apliki - Psychologische IT-Beratung

Sie wollen ein User-Interface entwickeln, das Ihre Anwender anlockt und fasziniert?
Wir zeigen Ihnen, wie das geht.

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Requirements Engineering ist keine psychologische Anforderungsanalyse

Was wir unter einer psychologischen Anforderungsanalyse verstehen.

Regelmäßig habe ich mit dem Requirements Engineering von IT-Herstellern zu tun. Meine Beobachtungen vermitteln mir den Eindruck, dass Requirements Enginering die Kunst ist, die eigenen Annahmen zu den Produktanforderungen zu dokumentieren. Anschließend sind sie als Bedarf der Anwender zu verkaufen.

Per Definition beschäftigt sich das Requirements Engineering damit, die Anforderungen des Auftraggebers für ein zu entwickelndes System zu erheben. Im besonderen Fokus steht dabei der Übersetzungsprozess zwischen Fachseite und Entwickler.

Psychologische Anforderungsanalyse

Dem gegenüber konzentriert sich die psychologische Anforderungsanalyse auf die Ableitung der Anforderungen aus dem Nutzungskontext. Dieser umfasst

  • die Fähigkeiten der Anwender,
  • die Situation, in der sie diese zeigen (sollen) und
  • das organisatorische System, in dem sie agieren.

 

Psychologie für Requirements Engineering

Diesem Vorgehen nähern sich das Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) und das International Institute of Business Analysis (IIBA) an. Sie unterteilen das  Requirements Engineering in verschiedene Phasen und betonen auch die Aufnahme der Anforderungen bei den Stakeholdern.

Doch in den zumeist ingenieursgetrieben Projekten erlebe ich regelmäßig, dass die tatsächlichen User häufig nicht zu den Stakeholdern zählen. In diesen Fällen versuchen die IT-Hersteller „mit vielen Jahren Markterfahrung“ den Anwendungskontext ihres Produktes zu erahnen ohne das Konsens über die Eigenschaften der User besteht.

In diesem Punkt schaffen das systematische Vorgehen und die Methoden psychologischer Anforderungsanalyse Sicherheit. Während der Erhebung kann beispielsweise jeder ein Interview führen, doch nur trainierte Versuchsleiter wie Psychologen kommen effizient immer zu vergleichbaren Ergebnissen.

Ausgehend von diesen nachhaltigen Ergebnissen ist der Nutzungskontext bzw. Problemraum im Sinne des Problemlösens zu simulieren. Dieser setzt sich aus sogenannten Artefakten zusammen. Jedes Artefakt wird systematisch aus den gewonnenen Erkenntnissen abgeleitet. In ihrem Zusammenspiel schaffen sie Konsens über den Nutzungskontext eines Produktes.

Fazit

Das geteilte Wissen über den Nutzungskontext ist die belastbare Basis für die Übersetzung der Anforderungen also das Requirement Engineering. Für den Nutzungskontext ist nun eine Lösung, die Anforderungen, zu erschaffen, welche die richtigen aber zunächst unbekannten Anreize eines Produktes für den Markt sind. Zu den Marktanreizen eines Produktes zählen sowohl die Funktionen, für die Kunden Geld ausgeben als auch ein anwenderorientiertes User-Interface Design, das zu dauerhafter Kundenbindung führt.


Nutzungskontext nach DIN EN ISO 9241-11

Warum Sie den Nutzungskontext Ihrer Software nach DIN EN ISO 9214-11 einsetzen können, um Ihre Entwicklung zu beschleunigen.

Was ist ein Nutzungskontext?

Aus der DIN EN ISO 9241-11 können Sie entnehmen, dass Aussagen über die Usability einer Software nur für ein bestimmtes Umfeld gelten. Dieses Umfeld wird als Nutzungskontext bezeichnet. Die Norm fordert, dass die Aspekte des Nutzungskontextes reproduzierbar sind, die einen bedeutsamen Einfluss auf die Usability haben können. Doch warum fordert sie das?

Der Nutzungskontext ist Teil der Entwicklung

Entwickler merken mir gegenüber hin und wieder an, dass sie es keinem Recht machen können. Egal welche Lösung sie für ein User Interface Design vorschlagen, immer kommt ein neues Gegenargument. Warum das so ist, bleibt für sie verborgen. Erleben auch Sie Entwicklungsziele als sprichwörtliches Moving Target?

Hauptgrund hierfür sind die verschiedenen Annahmen der Beteiligten zum Nutzungskontext einer Software. Sie bilden die individuelle Basis für das Feedback zum User Interface. Erschwerend kommt hinzu, dass den Menschen im Moment ihres Feedbacks nur wenige Annahmen einfallen, auf die sie ihre Bewertung stützen. Nicht selten greifen sie beim nächsten Feedback sogar auf andere Annahmen zurück. Das liegt daran, dass Menschen Informationen besser wiedererkennen als sich aktiv an sie zu erinnern. Somit empfehle ich Ihnen, das Wissen zu Ihrem Nutzungskontext zu dokumentieren.

Die zumeist unausgesprochenen, vereinzelt erinnerten Annahmen stören die Effizienz, mit der die Rückmeldungen sinnvoll in die Entwicklung einfließen. Konsens im Verständnis des Nutzungskontextes fördert sowohl die Interface Qualität als auch die Effizienz der Entwicklung.

Den Nutzungskontext aktiv einsetzen

Der Nutzungskontext eines Software-Produktes richtet die Blicke von allen Beteiligten auf das Ganze. Betrachten Sie die Produktanforderungen einfach als die Funktionen, die vom Nutzungskontext abhängig sind. Nur zusammen ergeben Produktanforderungen und Nutzungskontext ein rundes Bild.

Die Psychologie bietet Ihnen reichlich Ansätze, wie Sie Menschen und ihre Umwelt beschreiben können. Wenden Sie diese auf die Produktentwicklung an, erhalten Sie verschiedene Arbeitsmittel, die zusammen den Nutzungskontext beschreiben. Strukturieren Sie Arbeitsmittel wie Vision, Persona, Szenario und Prototypen nach psychologischen Erkenntnissen, unterstützen Sie zudem die Erinnerung der Beteiligten für eine schnellere Entwicklung.

Der Nutzungskontext ist Ihre Basis für eine effiziente Entwicklung

Zusammenfassend fördert ein dokumentierter Nutzungskontext den Konsens in der Entwicklung. Zum Einen, weil er das Gedächtnis der Beteiligten unterstützen. Zum anderen, weil die Arbeitsmittel zur Beschreibung des Nutzungskontextes als Kommunikationsmittel dienen. Mit ihnen moderieren Sie die Kommunikation zwischen allen Beteiligten. Das beschleunigt Ihre Entwicklung enorm.


Die Bedürfnisse der User besser erfassen

Wieso werden die Bedürfnisse der User mit dem Apliki-Vorgehen besser erfasst als mit herkömmlichen Verfahren (z.B. Pflichtenheft, Use-Case etc.)?

Die genannten Beispiele sind umsetzungsnahe Dokumentationsmethoden. Doch welche Anforderungen der User sind überhaupt relevant um dokumentiert zu werden? Darauf liefern die fundierten Erhebungsmethoden und Erkenntnisse der Psychologie Antworten. Und unsere Dokumentationsmethoden simulieren Anwender, ihre Ziele, Aufgaben und Situationen aus Sicht der User. Mit ihnen lassen sich Designideen kreieren, evaluieren und anschließend die wesentlichen Anforderungen in Pflichtenhefte überführen, die zu erfolgreichen Produkten führen.


Fokusgruppe – Einführung in die Methode

Laden Sie sich das E-Paper herunter und nutzen Sie die Beispiele.

Wer mit seinen Produkten erfolgreich sein möchte, sollte seine User genau kennen. Zu beachten ist jedoch, dass der Mensch erst in Gesellschaft sein wahres „Ich“ offenbart und nicht isoliert betrachtet werden sollte. Durch die Methode der Fokusgruppe geraten die User untereinander ins Gespräch, regen sich gegenseitig zu Ideen an, liefern wertvolle Erkenntnisse über Stärken und Schwächen eines Produkts und geben zudem Einblick in ihre Überzeugungen.

Tieferes Verständnis der User

Schon der Dichter Peter Weiss sagte, „um die Wahrheit zu finden, muss man diskutieren“. In der Tat sind die Erkenntnisse aus einer Fokusgruppe deutlich höher einzuschätzen als die Summe der einzelnen User-Meinungen. Das hat vor allem damit zu tun, dass die Einblicke in den Meinungsbildungsprozess umfassender sind und die Nutzer dieser Methode tief in die Welt ihrer User eintauchen.

Ein weiterer kennzeichnender Aspekt der Fokusgruppe ist ihre Einsetzbarkeit in allen Phasen der Produktentwicklung.

Wichtig ist die richtige Vorgehensweise, was bereits bei der Auswahl der Teilnehmer an einer Fokusgruppe beginnt. Gruppendynamische Prozesse sind dabei intendiert und können durch richtige Stichproben verstärkt werden. Auch existieren eine Reihe verbindlicher Regeln. Ein lesenswertes E-Paper geht auf diese Punkte detailliert ein.

Vorteile der Fokusgruppe

Eine Fokusgruppe liefert nur dann wichtige Erkenntnisse, wenn ein professioneller Moderator die Leitung übernimmt. Die Vorteile bestehen darin, dass in relativ kurzer Zeit belastbare Ergebnisse über die Sicht der User zutage gefördert werden. Es entsteht gleichsam ein sicheres Fundament, auf dem ein Produkt entwickelt werden kann.

Das Arbeiten mit einer Fokusgruppe erfordert ein hohes Maß an Erfahrung, erspart Ihnen jedoch spätere Diskussionen. Das Mutmaßen über die Interessen und die Überzeugungen der User wird dabei durch gesicherte und belastbare Erkenntnisse ersetzt. Das Resultat ist die Entwicklung erfolgreicherer Produkte.


Szenarien – Einführung in die Methode

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Eine klare Vorstellung über die Zielgruppe führt zu besseren Ergebnissen. Hinzu kommt jedoch auch der Kontext einer Interaktion. Ist erst eine fiktive Person, eine Persona, gefunden, so wird diese in Szenarien in Bezug zu einem System gesetzt. Handlungen werden auf diese Weise erfahrbar und mit Leben gefüllt.

Schon der griechische Philosoph Aristoteles wusste, dass der Mensch in Gemeinschaften lebt und nicht isoliert betrachtet werden kann. Entsprechend dient ein Szenario dazu, das Zusammenwirken zwischen einem User und einem System zu veranschaulichen.

Nutzen von Szenarien

Einer der entscheidenden Vorteile der Methode besteht darin, dass alle Beteiligten an der Produktentwicklung in Szenarien teilhaben können. Durch das Erzählen von Geschichten wird eine breite Identifikationsgrundlage und eine allgemeine, fast intuitive, Verständlichkeit geschaffen. Wo Diagrammen, Statistiken und Charts und der Fachsprache der einzelnen Berufszweige enge Verständnisgrenzen gesetzt werden, geht ein Szenario gleich mehrere Schritte weiter. Laden Sie sich das E-Paper herunter und erhalten Sie nähere Informationen und konkrete Beispiele zur Arbeit mit Szenarien.

Dank dieser effizienten Methode lassen sich zeitsparend Anforderungen und User-Interfaces entwickeln und bewerten. Wichtig ist dabei, dass auch User in die Entwicklung einbezogen werden. So können aus den gemeinsam geschriebenen Geschichten echte Erfolgsstories im realen Geschäftsleben werden.