Dipl.-inf. Ilja Pavkovic
Als technikaffiner Mensch fällt mir in meinem Bekanntenkreis persönlich die Rolle als Allheilsbringer für IT-Probleme zu. Dabei sind die Probleme oft einfacher Natur, der Zugang dazu aber durch mangelhafte Anwenderdialoge unnötig erschwert.
Technik, die uns im Alltag bereitsteht, soll uns das Leben erleichtern. Doch wie sieht die Realität aus? Technik wird mit Funktionen vollgestopft, ohne ein Bedienung dafür zu gestalten, die einen verständlichen Zugang zu der gestiegenen Komplexität gewährleistet. Viel Zeit habe ich in meinem Leben damit verbracht herauszufinden, wie Anwendungen in meinem Sinne zu wirken hatten. Und jedes Mal habe ich mich über besonders einfach bedienbare Anwendungen gefreut.
Aus diesen Erfahrungen heraus habe ich mir zum Ziel gesetzt, bei der Entwicklung verständlicher Produkte mitzuwirken.
Persönliche Erfahrungen von Ilja Pavkovic:
Im Alter von zehn Jahren hatte ich ersten Kontakt mit Computern. Schon bald waren mir Computerspiele nicht mehr genug und so entdeckte ich ständig neue spannende Funktionen und Möglichkeiten.
Einen Quantensprung stellte dabei die Anschaffung eines Modems dar. Nun konnte ich mich mit (zunächst) 2400 baud in Mailboxen herumtreiben, Software herunterladen, chatten, E-Mails schreiben. Eine faszinierende Welt tat sich auf. Nach und nach erschloss ich mir neue Erkenntnisse rund um die zugrundeliegende Technik und wechselte dabei vom reinen Anwender zum Entwickler.
Nach dem Abitur begann ich konsequenterweise ein Studium der Informatik und lernte eine Menge über theoretische Informatik, Analysis, lineare Algebra, Rechnerorganisation, praktische Mathematik, Betriebssysteme, Rechnernetze, Computergraphik, generative Softwareentwicklung, diverse Programmiersprachen sowie betriebswirtschaftliche Grundlagen.
Fast alle Themen waren spannend und interessant, doch reizte mich der praktische Einsatz meines erworbenen Wissens. Daher begann ich bereits während meines Studiums meine Entwicklerlaufbahn: Als Softwareentwickler, -Architekt und dann später Projektleiter gelang es mir, das erlernte Wissen mit Erfolg anzuwenden.
Doch so praktisch ich auch dachte, so sehr ich mein Augenmerk auf die Analyse und Lösung funktionaler und technischer Probleme lenkte – die Bedienbarkeit der Software ließ häufig zu wünschen übrig. Lag es an den eingesetzten Frameworks? Oder an den falsch formulierten fachlichen Anforderungen?
Die Antwort auf meine Fragen erhielt ich in Form eines Buches, das mein Leben veränderte. „Design of Everyday Things" von D. Norman, so der Titel dieses Werks, das mich erfahren ließ, dass weder die eingesetzte Technik noch die fachlichen Anforderungen das Problem waren. Was in der Entwicklung fehlte, war der Fokus auf die Anwender, auf die Menschen!
Dieses neue Wissen hätte ich gerne als Entwickler eingesetzt, doch erst mit Apliki erhielt ich die Möglichkeit dazu. Wir machen Technik mit Begeisterung erlebbar und nicht durch trockene Schulungen.
Meinen Bereich bei Apliki - die Softwareentwicklung - verantworte ich mit dem Ziel, die oftmals fehlende Benutzerzentrierung in den Prozess der Softwareerstellung einzubringen und dort dauerhaft zu verankern.
Dabei helfen mir meine umfangreichen Erfahrungen in den Bereichen Analyse, Konzeption, Design und Umsetzung von Anwendungen.
Auf Ihre Fragen gehe ich gern per E-Mail oder auch am Telefon ein.


