
Unser Verständnis zu einem Problem ist immer von der Art der Kommunikation abhängig. Nicht selten nehmen wir an, etwas verstanden zu haben. Doch stellen dann fest, dass wir Inhalte in einem Gespräch falsch deuteten. Die Gegensätze zwischen dem, was wir meinen, und dem, was andere verstehen, sind häufig sehr groß. Doch wie können wir diese Missverständnisse minimieren, wenn nicht sogar umgehen?
Professionelle Interviews minimieren die Barrieren in der Kommunikation
Mit Hilfe von Interviews erfahren wir, welche Probleme oder Anforderungen die User wirklich bewegen. Diese Methode bietet die Möglichkeit die Nutzer besser zu verstehen. Das gewonnene Wissen dient der Auslegung von Produkten bis hin zum User-Interface Design. Am Beispiel einer Beratungssoftware veranschaulichen wir die Interview-Methode für Sie. Durch das Erforschen der Probleme mittels Interviews gelingt es Ihnen, häufige Kommunikationsbarrieren zu reduzieren und letztendlich auch verstärkt auf die Bedürfnisse der Kunden einzugehen.
Erkennen Sie den Nutzen von Interviews
Je nach Vorwissen und verbundenem Aufwand bevorzugen wir unterschiedliche Arten von Interviews. Erfahren Sie in unserem E-Paper, welche Arten in welcher Phase der Software-Entwicklung sinnvoll sind und welche Regeln es zu beachten gilt. Anhand des Beispiels, welches Wording in welcher Kaufphase seitens der Kunden benutzt wird, erkennen Sie die Sinnhaftigkeit von Interviews. Nutzen auch Sie diese sinnvolle Methode und kommen Sie den Anforderungen und Wünschen Ihrer Kunden ein großes Stück näher.

Nur, wer seine Zielgruppe genau kennt, kann auch maßgerecht verkaufen. Die Methode der Personas macht eine Zielgruppe greifbar. Sie priorisiert die Eigenschaften der Zielgruppe für die Produktentwicklung. Mit ihr lassen sich die Anforderungen und das User-Interface klar strukturieren. Am Ende steigert das tiefere Verständnis der Bedürfnisse einer Zielgruppe die Gebrauchstauglichkeit des Produkts. Mit anderen Worten: Das Produkt verkauft sich besser.
Sind Sie schon einmal einer Persona begegnet? Vermutlich nicht, denn hier handelt es sich um eine rein fiktive Person. Man könnte jedoch auch mit einem klaren „Ja“ antworten, denn hinter jedem Modell verbergen sich eine Reihe realer Kunden. Eine Persona ist als abstrahierter Muster-Kunde zu verstehen.
Nutzen der Personas
Die Methode der Personas funktioniert in der Praxis! Studien dokumentieren, dass die Gebrauchstauglichkeit eines Produkts durch die Nutzung von Personas erhöht wird (tinyurl.com/Long2009). Entnehmen Sie Anwendungsbeispiele und nähere Informationen bitte diesem E-Paper und erfahren Sie mehr zur Methode der Personas.
Zudem spart der Einsatz von Personas Zeit. In der Produktentwicklung besteht nicht immer die Möglichkeit für umfassende empirische Studien. Personas sorgen Schritt für Schritt für ein tieferes Verständnis der Zielgruppe bei allen Beteiligten und ein maßgerechtes Produkt.

Eine klare Vorstellung über die Zielgruppe führt zu besseren Ergebnissen. Hinzu kommt jedoch auch der Kontext einer Interaktion. Ist erst eine fiktive Person, eine Persona, gefunden, so wird diese in Szenarien in Bezug zu einem System gesetzt. Handlungen werden auf diese Weise erfahrbar und mit Leben gefüllt.
Schon der griechische Philosoph Aristoteles wusste, dass der Mensch in Gemeinschaften lebt und nicht isoliert betrachtet werden kann. Entsprechend dient ein Szenario dazu, das Zusammenwirken zwischen einem User und einem System zu veranschaulichen.
Nutzen von Szenarien
Einer der entscheidenden Vorteile der Methode besteht darin, dass alle Beteiligten an der Produktentwicklung in Szenarien teilhaben können. Durch das Erzählen von Geschichten wird eine breite Identifikationsgrundlage und eine allgemeine, fast intuitive, Verständlichkeit geschaffen. Wo Diagrammen, Statistiken und Charts und der Fachsprache der einzelnen Berufszweige enge Verständnisgrenzen gesetzt werden, geht ein Szenario gleich mehrere Schritte weiter. Laden Sie sich das E-Paper herunter und erhalten Sie nähere Informationen und konkrete Beispiele zur Arbeit mit Szenarien.
Dank dieser effizienten Methode lassen sich zeitsparend Anforderungen und User-Interfaces entwickeln und bewerten. Wichtig ist dabei, dass auch User in die Entwicklung einbezogen werden. So können aus den gemeinsam geschriebenen Geschichten echte Erfolgsstories im realen Geschäftsleben werden.